• Schamanismus und Energiearbeit

Blog

Für euch: meine Gedanken, meine Ideen, meine Wünsche, meine Erfahrungen!

Quo vadis

24.05.2020

Hallo ihr Lieben,

schnell vergeht gerade die Zeit, langsam zugleich. Ich sitze am Schreibtisch, schaue ins Grüne, die Sonne hat sich in den letzten Tagen eine kleine Pause genommen. Für die durstige Erde dem wohl verdienten Wasser des Regens den Vortritt gelassen.

Nach welchem nährenden Wasser verlangt es im Frühjahr 2020 in uns. Mir zumindest nicht nach dem trüben, gefärbten Fluss mit fadem Beigeschmack der gerade zeitweise recht laut an uns vorbeiströmt. Trüb durch aufgeblähtes Ego, gefärbt durch Meinungen und Interpretationen und ungut im Geschmack durch Manipulation.

Wie Fische können wir mit offenen Mund herum schwimmen, staunend, unwissend alles schlucken was uns entgegenströmt. Wir können an vieles glauben, doch Glauben ist ohnehin nichts ohne Erfahrung. Und die reine Quelle der Erfahrung, des Lebens und des Wissens, liegt in uns.

Was macht der Mensch? Anstatt sich selbst erhrlich und gründlich zu erforschen, reist er zum Mond.

Wenn wir uns also fragen, auf welchem Weg wir sind (und sein sollten), dann ist es immer nur der Weg zu uns selbst.
Keiner, außer wir selbst, kann diesen Weg, sich selbst zu kennen, für uns beabsichtigen; gleichzusetzend mit dem Weg zu innerem Wissen, innerer Weißheit und Wahrheit. Keiner kann an und für uns so viel tun wie wir selbst.
Keiner kann uns ändern (und heilen) außer wir selbst.
Dies ist unsere Verantwortung aber auch unsere Freiheit! Dafür gilt es weder mit noch gegen den Strom zu schwimmen sondern der Strom zu sein.
Und es braucht keine weiteren Untersuchungen, keine Beweis, keine Studien und Statistiken die diesen, meinen Weg (zu mir) beweisen - es reicht allein meine Erfahrung!
Doch die gilt es zu machen.
Ich hoffe, es gehen viele mit!

Dazu hier eine uralte, aber stets aktuelle Geschichte
Die Götter überlegten gemeinsam, wo sie die Weißheit
verstecken sollten, damit sie vor dem Meschen verborgen bleibe bzw der Mensch sie erst findet, wenn er reif dafür ist, damit umzugehen. 
Auf den Bergen? Die Menschen würden die Berge besteigen. Im Meer? Auch da würden die Menschen sie finden. Der Weltraum, der Mond, die Sterne kamen auch nicht in Frage. Schließlich beschlossen die Götter, dass der beste Ort, um die Weißheit zu verbergen, im Menschen selbst läge. Weil dies der einzige Ort sei, an dem der Mensch niemals suchen würde.

Alles Liebe für euch und bleibt mutig!

Herbst oder "Was wir wissen"

23.10.2019

Der Herbst hat uns voll im Griff. Wir haben den Dauerregen überstanden. Nun beschert uns der Oktober aktuell nochmal seine als goldene Tage bezeichnete Zeit mit gefärbten Blättern, feuchtem Nebel in der Frühe durch den sich gegen Mittag die Sonne zu uns durch kämpft. Ich genieße den leichten Wind der durch die raschelnden Blätter fegt und sie sanft zu Boden fallen lässt. Ich mag den Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden, die Natur sich zurückzieht, alles zur Ruhe kommen darf. Eine gute Zeit auch für uns, sich etwas der Stille hinzugeben, uns damit die Möglichkeit eröffnen, in eine tiefere Verbindung zu uns selbst zu treten.

Viel Routine bestimmt unser Leben, eine Reihe von Dingen sind zu erledigen. Das betrifft die Familie, die Kinder, den Job, den Haushalt, die kranken Eltern und vieles mehr. Wir verlieren uns manches mal in der Arbeit die einfach erledigt werden muss.
Auch wissen wir so viele Dinge, die wir in der Schule, in der Ausbildung für unseren Job oder im Studium beigebracht bekommen haben. Wir informieren uns im Internet, können unser Handy bedienen, wissen wie das Auto repariert wird, wie die Küchenmaschine funktioniert. Das alles haben wir gelernt. Das alles ist in Ordnung.

Doch: Was wissen wir über uns?

Das können wir nirgends abschreiben, das können wir nur erfahren!

Vielleicht in Kommunikation mit anderen Menschen, sicher auch in Kommunikation mit der (beseelten) Natur - doch vor allem in der Stille mit uns selbst.

So dürfen auch wir, im Rhythmus mit der Natur, pausieren, still sein mit uns und horchen auf die Antworten, die wir uns selbst am Besten geben können.


Der,

dem es etwas gibt,

mit mir

wortlos eine Stunde

und ohne Grund,

in einer blühenden Wiese

zu sitzen,

der könnte wohl ein Freund sein.

... Sonja Drechsel Walther


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbst. Lasst die Wolken ziehen und schaut ihnen still dabei zu ;-).