• Schamanismus und Energiearbeit

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Für euch: meine Gedanken, meine Ideen, meine Wünsche, meine Erfahrungen!

Quo vadis? - Silvester 2020

"Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille" ... Paul Keller

Das Jahr 2021 klopft unaufhaltsam an unsere Tür. Viele Türen sind für uns offen, über diese Schwelle werden wir auf jeden Fall gehen (müssen). Die Frage ist also nicht ob sondern wie?

Was uns 2021 gibt und zu was wir es als Mensch und Menschheit bringen werden liegt an jedem einzelnen Schritt, den wir gehen. Was aus unseren Visionen wird liegt an jeder Entscheidung, die wir treffen. Was wir in die Welt bringen liegt an unserem Tun.

Ohne Stille geht das nicht.

Nur in der Stille können wir hören.

Nur in der Stille unsere Tiefe erkennen.

Nur aus der Stille heraus unser Selbst spüren.

Aus der Stille heraus werden wir geboren und mit dem ersten Atemzug manifestiert sich unser Sein.

Nur aus der Stille heraus entstehen authentische Schritte, Entscheidungen und Tun. Nur aus der Stille heraus entsteht Haltung!

Die Natur ist uns stets Ansporn und Vorbild. Nur im stillen Wasser erkenne ich mich selbst und auch den Wandel.

Kannst Du Deine eigene Stille aushalten? Versuche es! Lass Dich von ihr leiten.

Denn führt Dich die Stille ist die Weisheit dein Freund.

In diesem Sinne: mit besten Wünsche für euch alle, - auch unsere Politiker, Wissenschaftler und sonstigen Experten!

Zwischen den Welten

Wir befinden uns zu Beginn der Rauhnächte 2020, die mystische Zeit zwischen den Jahren bis zum 6. Januar.

Ein Hauch von Magie streicht mit dem Wind durch die Bäume, über die Felder und legt sich nieder in den langen Nächten der sagenumwobenen Spanne zum Ende jeden Jahres.

Die Rau(c)hnächte gelten von jeher als geheimnisvollste Zeit des Jahres und ihre Bräuche sind alt, aus vorchristlicher Zeit. Warum also nicht diese aufgreifen, sie haben es bis hierher, in unsere Zeit, geschafft - das heißt etwas!

Unsere Welt ist schnelllebig. Die eine vermeintliche "Wahrheit" jagt die nächste. Was gestern "in"war ist heute "out". Erkenntnisse und Forschung, auch und gerade aus der sogenannten Wissenschaft, gelten für jetzt und sind morgen bereits wieder veraltet oder auch falsch. Technik überholt sich selbst in den letzten Jahren wiederholt im Eiltempo. Versprechungen, Regeln sind zum Spielball geworden.

Und ständig muss es Neues geben, man stumpft ab bei all dem Hype in Bereichen wie z.B. Multimedia, Sport.

Dem Mensch muss langweilig sein, weiß er mit sich selbst nichts anzufangen!?Woran können wir uns also orientieren?

Was gibt uns Halt in dieser Ära, in der Ablenkung mehr wiegt als Innenschau.

Unsere Spiritualität ist immer da. Ohne sie wären wir nicht Mensch. Sie existiert seit dem ersten Menschen, dient der Kommunikation mit allem was lebt. Sie war und ist damit zentraler Punkt unserer Entwicklung sowie erste Waffe im Kampf des Überlebens. Die alten Wege, das alte Wissen sind es auch heute für uns immer noch wert, gegangen zu werden. Schamanismus, Yoga, Ayurveda sind solche alten Traditionen, ihre Techniken haben überlebt bis in unsere Zeit weil sie funktionieren, weil wir mit ihnen etwas bewirken können - für uns, für unsere Menschenfamilie, für Mutter Erde.Wir brauchen sie nicht ummodeln, nicht aufpeppen, nicht "verbessern".

Sie sind gut wie sie sind. Vor allem sind sie glaubensfrei, da Erfahrung nur durch Tun, durch Praxis geschieht.

Wir dürfen uns erinnern, wir beherzigen dies um zur Ruhe zu kommen. 2020 darf wohlwollend verabschiedet werden. Was auch immer in diesem Jahr geschehen ist, wie auch immer es war, es ist vorüber. Wir blicken zurück ohne Wehmut und Emotion. Wir sind uns bewusst, dass es weiter geht.

Der Weg den wir gehen wollen liegt in uns. Freiheit und Mut beginnen im Herzen. Liebe kann man nicht online bestellen. Und Veränderung beginnt selten auf dem gemütlichen Sofa.

Lasst uns also ins Dunkel von 2021 gehen und unsere Entscheidung für das Leben den ersten Schritt ins Licht sein.

Ein Haus steht in der Finsternis.

Finsternis steht ringsherum.

Ein Fenster leuchtet.

Einer sagt: Verzweiflung.

Einer sagt: Hoffnung.

Und eine Waage ist nicht zur Hand.

Nur Entscheidung.

... Johannes Trojan

Manches ist dieses Jahr gebrochen, anderes (dadurch) enstanden. Menschen, einander ähnliche Seelen, finden sich immer - es gibt keine bessere Zeit dafür als jetzt!

Alles ist gleich

22. September 2020

Zur Tagundnachtgleiche im Herbst 2020 meine Worte und Gedanken.

Die Zeit zieht gefühlt gerade über uns, als gäbe es sie nicht, was wahrscheinlich mehr Wahrheit in sich trägt als vieles, was wir Realität nennen, sonst.

Der letzte vielleicht richtig warme, sonnige Tag in diesem Jahr steht uns bevor. Der Herbst wird kommen mit wieder mehr Wind. Mit ihm der Regen. Wasser auf Erde nach langer Zeit der Sonne. Gut so. Alle Element sind ja da, immer. Alle sind gleich, gleich wichtig, ergänzen sich, brauchen sich.

Alles ist gleich. Gleich mit allem. Nichts besser, nichts schlechter. Nichts mehr wert oder weniger.

Was macht der Mensch? Zwischen klar denkenden und authentischen Menschen sollten keine großen Konflikte auftauchen. Was zwischen uns steht sind unsere Prägungen, Muster und Missverständnisse.

Ein großer Kreis ist durch euch aus vielen kleinen Kreisen über die letzten Jahre entstanden. Die Arbeit ist gut. Sie bringt uns zusammen.

Sie lehrt mich und zeigt mir, auf wohltuende Art, was es noch gibt:


Es gibt ihn noch: den klaren Blick. Es gibt noch das weise Herz.
Die ruhige Reflexion.
Die sachliche Argumentation. Die offenen Arme für das Gegenüber.
Es gibt noch Intelligenz, noch Logik. Den Wunsch nach ungefärbter Aufklärung in ehrlicher Freiheit.

Und vor allem: es gibt noch gesunden Menschenverstand! Mehr davon bitte - in einer Zeit, die Propaganda in alle Richtungen genug geschürt hat.
Lasst uns den Kern der Dinge freilegen, den konstruierten Überbau entfernen, das Wesentliche erkennen.
Keine Energie verschwenden. Wo ist die Essenz; von uns, von allem was lebt?
Die Natur zum Vorbild. Wo alles nur ist (wie es ist).

Wir können vor nichts weglaufen.
Der Mensch ist nichts gegenüber jeglicher Natur.
Wir können uns nur verbinden, im Einklang leben, unsere Wurzeln stärken.
Wir könnten wir selbst sein, authentisch wie ein Kind - das wäre doch mal was...!
Alles Liebe für euch!

24.05.2020

 

schnell vergeht gerade die Zeit, langsam zugleich. Ich sitze am Schreibtisch, schaue ins Grüne, die Sonne hat sich in den letzten Tagen eine kleine Pause genommen. Für die durstige Erde dem wohl verdienten Wasser des Regens den Vortritt gelassen.

Nach welchem nährenden Wasser verlangt es im Frühjahr 2020 in uns. Mir zumindest nicht nach dem trüben, gefärbten Fluss mit fadem Beigeschmack der gerade zeitweise recht laut an uns vorbeiströmt. Trüb durch aufgeblähtes Ego, gefärbt durch Meinungen und Interpretationen und ungut im Geschmack durch Manipulation.

Wie Fische können wir mit offenen Mund herum schwimmen, staunend, unwissend alles schlucken was uns entgegenströmt. Wir können an vieles glauben, doch Glauben ist ohnehin nichts ohne Erfahrung. Und die reine Quelle der Erfahrung, des Lebens und des Wissens, liegt in uns.

Was macht der Mensch? Anstatt sich selbst erhrlich und gründlich zu erforschen, reist er zum Mond.

Wenn wir uns also fragen, auf welchem Weg wir sind (und sein sollten), dann ist es immer nur der Weg zu uns selbst.
Keiner, außer wir selbst, kann diesen Weg, sich selbst zu kennen, für uns beabsichtigen; gleichzusetzend mit dem Weg zu innerem Wissen, innerer Weißheit und Wahrheit. Keiner kann an und für uns so viel tun wie wir selbst.
Keiner kann uns ändern (und heilen) außer wir selbst.
Dies ist unsere Verantwortung aber auch unsere Freiheit! Dafür gilt es weder mit noch gegen den Strom zu schwimmen sondern der Strom zu sein.
Und es braucht keine weiteren Untersuchungen, keine Beweis, keine Studien und Statistiken die diesen, meinen Weg (zu mir) beweisen - es reicht allein meine Erfahrung!
Doch die gilt es zu machen.
Ich hoffe, es gehen viele mit!

Dazu hier eine uralte, aber stets aktuelle Geschichte
Die Götter überlegten gemeinsam, wo sie die Weißheit
verstecken sollten, damit sie vor dem Meschen verborgen bleibe bzw der Mensch sie erst findet, wenn er reif dafür ist, damit umzugehen. 
Auf den Bergen? Die Menschen würden die Berge besteigen. Im Meer? Auch da würden die Menschen sie finden. Der Weltraum, der Mond, die Sterne kamen auch nicht in Frage. Schließlich beschlossen die Götter, dass der beste Ort, um die Weißheit zu verbergen, im Menschen selbst läge. Weil dies der einzige Ort sei, an dem der Mensch niemals suchen würde.

Alles Liebe für euch und bleibt mutig!

Herbst oder "Was wir wissen"

23.10.2019

Der Herbst hat uns voll im Griff. Wir haben den Dauerregen überstanden. Nun beschert uns der Oktober aktuell nochmal seine als goldene Tage bezeichnete Zeit mit gefärbten Blättern, feuchtem Nebel in der Frühe durch den sich gegen Mittag die Sonne zu uns durch kämpft. Ich genieße den leichten Wind der durch die raschelnden Blätter fegt und sie sanft zu Boden fallen lässt. Ich mag den Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden, die Natur sich zurückzieht, alles zur Ruhe kommen darf. Eine gute Zeit auch für uns, sich etwas der Stille hinzugeben, uns damit die Möglichkeit eröffnen, in eine tiefere Verbindung zu uns selbst zu treten.

Viel Routine bestimmt unser Leben, eine Reihe von Dingen sind zu erledigen. Das betrifft die Familie, die Kinder, den Job, den Haushalt, die kranken Eltern und vieles mehr. Wir verlieren uns manches mal in der Arbeit die einfach erledigt werden muss.
Auch wissen wir so viele Dinge, die wir in der Schule, in der Ausbildung für unseren Job oder im Studium beigebracht bekommen haben. Wir informieren uns im Internet, können unser Handy bedienen, wissen wie das Auto repariert wird, wie die Küchenmaschine funktioniert. Das alles haben wir gelernt. Das alles ist in Ordnung.

Doch: Was wissen wir über uns?

Das können wir nirgends abschreiben, das können wir nur erfahren!

Vielleicht in Kommunikation mit anderen Menschen, sicher auch in Kommunikation mit der (beseelten) Natur - doch vor allem in der Stille mit uns selbst.

So dürfen auch wir, im Rhythmus mit der Natur, pausieren, still sein mit uns und horchen auf die Antworten, die wir uns selbst am Besten geben können.


Der,

dem es etwas gibt,

mit mir

wortlos eine Stunde

und ohne Grund,

in einer blühenden Wiese

zu sitzen,

der könnte wohl ein Freund sein.

... Sonja Drechsel Walther


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Herbst. Lasst die Wolken ziehen und schaut ihnen still dabei zu ;-).